Historie

25. Juni 1897 Gründung der Jenaer Baugenossenschaft im Theatersaal (Gasthaus zum Engel)
1897 / 1898 Erster von der Jenaer Baugenossenschaft erbauter Häuserblock (Magdelstieg 60, 62, 64)
1914 15 Häuser mit 288 Wohnungen
1926 1986 Mitglieder und 436 erbaute Wohnungen
Jede Wohnung wird mit Bad, elektrischem Anschluss, Aborte mit Wasserspülung und Gas versehen
1929 2312 Mitglieder und 585 erbaute Wohnungen
1930 2500 Mitglieder
1933 Nazistische Unterwanderung und Gleichschaltung im Verwaltungsapparat der Jenaer Baugenossenschaft
1936 Das gewählte Aufsichtsratmitglied Woitzan darf seine Funktion nicht ausüben, da er der Nazipartei nicht angehörte
1937 40-jähriges Bestehen und 1000 erbaute Wohnungen
1945 Bomben verursachten an zwei Gebäuden im Südviertel, Magdelstieg 106 und Moritz-Seebeck-Straße 2 erhebliche Schäden
20. Oktober 1949 Bezug des ersten Wohnhauses, des von Grund auf neu erbauten Gebäudes Moritz-Seebeck-Straße 2
16. April 1955 Staatlich finanziell geförderte Bautätigkeit wird wieder aufgenommen
1956–1963 In der Schleiden-, Oken-, Reinhold-Härzer-, Emil-Höllein- (heute Leipziger-Straße) und in der Friedenstraße werden neue Wohnungen gebaut und bezogen
1958 Umbildung der "Jenaer Baugenossenschaft mbH" in eine sozialistische Wohnungsgenossenschaft, die "Gemeinnützige Jenaer Baugenossenschaft", mit einem Mitgliederbestand von etwa 1800
1986 Die Häuser Gustav-Fischer-Straße 1, 3 und 5 und das Haus Moritz-Seebeck-Straße 8 müssen aufgrund der geologischen Verhältnisse abgerissen werden
Dezember 1987 10.000 Eintragung eines Mitgliedes und 1148 Wohnungen in 46 Häuserblocks
15. August 1990 Das Genossenschaftsgesetz wird für die Mitglieder der Baugenossenschaft wirksam
29. April 1991 Erste Jahreshauptversammlung nach der Wende
1. Oktober 1991 Das erste Mietüberleitungsgesetz tritt in Kraft, die Grundmiete wird erhöht, zu dieser Zeit wurden insgesamt 1145 Wohnungen verwaltet
1992
  • Komplettsanierung der Häuser Tatzendpromenade 14a und der Max-Seebeck-Straße 2
  • umfangreiche Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen
  • allgemeine Umstellung von Stadt- auf Erdgas
  • im März ist eine neue Haus- und Nutzerordnung in Kraft getreten
  • für die Müllentsorgung wurden größtenteils 110-l-Tonnen eingeführt
Januar 1993
  • weitere Erhöhung der Grundmiete
  • Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen wurden fortgeführt
1995
  • auf Grundlage des Mietenüberleihungsgesetzes erfolgt eine weitere Erhöhung der Grundmiete
  • die Instandsetzungen, Rekonstruktionen und Modernisierungen an den Häusern der Genossenschaft werden planmäßig fortgesetzt
1996 Grundsteinlegung für die Bebauung des ehem. Kohlehofs (Magdelstieg / Ecke Gustav-Fischer-Straße)
1997 100-jähriges Bestehen der Jenaer Baugenossenschaft